Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Beraten und Vernetzen

Beraten und Vernetzen: die Serviceagentur

Die Serviceagentur ist direkter Ansprechpartner für die 450 Mehrgenerationenhäuser im Aktionsprogramm II. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten die Häuser bei allen Fragen rund um das Programm. Dabei kann es um die Umsetzung der aktuellen Schwerpunktthemen, die Gestaltung konkreter Angebote vor Ort oder die qualitative Weiterentwicklung gehen.

Gleichzeitig unterstützt und fördert die Serviceagentur die kontinuierliche Vernetzung der Mehrgenerationenhäuser untereinander und in jedem Bundesland. Dafür stehen zahlreiche Kommunikationsangebote und Informationsplattformen bereit.

Für ihre Beratungstätigkeit kann die Serviceagentur auf die empirischen Daten und Erkenntnisse der Wissenschaftlichen Begleitung zurückgreifen. Diese bildet die Grundlage für Empfehlungen und die übergreifende Weiterentwicklung des Aktionsprogramms.

Erfahrungen und Ideen austauschen

Ob München oder Rostock, Elmshorn oder Dresden – jedes Mehrgenerationenhaus ist in einen sogenannten länderspezifischen Moderationskreis eingebunden. In diesen aktuell 18 Gruppen, die in ihrer Summe ein engmaschiges kommunikatives Netzwerk bilden, arbeiten die Häuser eng zusammen. Sie tauschen sich zu aktuellen Fragen aus, geben Erfahrungen weiter und entwickeln gemeinsam Ideen. Jedem der länderspezifischen Moderationskreise gehören 20 bis maximal 35 Mehrgenerationenhäuser an. Eines von ihnen übernimmt jeweils ein Jahr lang die leitende Funktion als „Moderationshaus", d.h. es organisiert die Treffen vor Ort.

Wissen vermitteln

Die Umsetzung der Schwerpunktthemen in Form von generationenübergreifenden Angeboten erfordert ein gewisses Maß an Erfahrung und Kreativität. Diejenigen Mehrgenerationenhäuser, die hier bereits über spezielle Expertise verfügen, geben diese gern im Rahmen von Fachtagen und Werkstatt-Veranstaltungen an andere Häuser weiter. Hierbei werden sie von der Serviceagentur unterstützt. Damit wird zum einen die Vertiefung der Schwerpunktthemen gefördert und zum anderen der Dialog untereinander angeregt.

Dialog und Vernetzung fördern

Wichtig für alle Mehrgenerationenhäuser ist auch die ganz praktische Vernetzung über ein sogenanntes Forum im Intranet. Hier können sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Mehrgenerationenhäuser direkt und unkompliziert austauschen – sei es zu thematischen Schwerpunkten, speziellen Angeboten oder möglichen Kooperationen. Auch die Serviceagentur steht im Intranet für Fragen und Feedback sowie mit Anregungen und Tipps zur Verfügung.

Informationen weitergeben

Ein wichtiges Instrument des Informationsaustausches zwischen den Mehrgenerationenhäusern sind Telefonkonferenzen. An den regelmäßigen Telefon-Besprechungen nehmen bundesweit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Häuser, die Serviceagentur sowie – nach Bedarf - die weiteren Programmpartner im Aktionsprogramm teil. So kommen oft mehrere hundert Gesprächsteilnehmende zusammen. Hier können aktuelle Fragen geklärt, neue Erkenntnisse vermittelt und Diskussionen angeregt werden. Zum Angebot der Telefonkonferenzen gehören daneben auch kurze Fach-Vorträge zu verschiedenen Themen der Mehrgenerationenhausarbeit. Jede Konferenz steht im Anschluss als Aufzeichnung im Intranet zum Download bereit – und kann so von allen Interessierten jederzeit nochmals angehört werden.

Direkt und persönlich beraten

Moderne Kommunikationsmittel können das persönliche Kennenlernen und das direkte Gespräch nicht komplett ersetzen. So ist die Serviceagentur regelmäßig auch vor Ort unterwegs und steht den Mehrgenerationenhäusern mit Rat und Tat zur Seite. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Agentur können sich einen persönlichen Eindruck verschaffen und Fragen schnell und unkompliziert klären. Darüber hinaus vermitteln sie in Konfliktsituationen und unterstützen durch Schulungen und Vorträge die Arbeit der Häuser in den Regionen.