Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

Lernen ist ein lebenslanger Prozess. Viele ältere Menschen geben nicht nur gern ihr Wissen und ihre Lebenserfahrung weiter, sondern sind lernbegeistert und vielseitig interessiert. Die Mehrgenerationenhäuser haben das erkannt: Sie laden Menschen mit Bildungs- und Sportangeboten ein, sich fit zu halten, weiter am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und so den Übergang vom Beruf in den Ruhestand aktiv zu gestalten.

Aber auch Menschen, die weniger rüstig sind und Unterstützung im Alltag benötigen, finden hier die richtigen Ansprechpartner. Ob Gartenservice, Essen auf Rädern oder Fahrdienst: Durch die Vermittlung oder Erbringung von Haushaltsnahen Dienstleistungen können Seniorinnen und Senioren länger in ihrem gewohnten Umfeld leben.

Die Angehörigen von pflegebedürftigen und vor allem von demenziell erkrankten Menschen profitieren von den diversen Beratungs-, Betreuungs- und Unterstützungsangeboten. Wir stellen in diesem Newsletter zum Beispiel die Arbeit des Mehrgenerationenhauses Groß-Zimmern vor: Dort hat man ein Betreuungsangebot für demenziell Erkrankte ins Leben gerufen, das auch die Angehörigen in den Blick nimmt und auch etwas für deren Wohlbefinden tut.

Deutschlandweit kooperieren die Mehrgenerationenhäuser eng mit regionalen Alzheimergesellschaften und vielen weiteren Partnern. Gemeinsam leisten sie einen wesentlichen Beitrag für ein gutes Zusammenleben aller Generationen in Zeiten des demografischen Wandels. Möglich wird das aber letztlich nur durch den Einsatz von all den Menschen, die sich in den 450 Häusern für ihre Mitmenschen engagieren. Ihnen danke ich ganz herzlich!

Ihre Kristina Schröder