Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

„Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen", hat Aristoteles vor mehr als 2.000 Jahren gesagt. Und weil auch heute der erste Schritt für jedes Vorhaben von größter Bedeutung ist, setzen die Mehrgenerationenhäuser darauf, das „Anfangen" auch beim Freiwilligen Engagement so einfach wie möglich zu machen. Ohne unnötige Hürden können Menschen sich vor Ort informieren und in bestehende Angebote reinschnuppern, um diese dann vielleicht mitzugestalten oder auch eigene, neue Angebote auf den Weg zu bringen. Mit diesen niedrigschwelligen Angeboten fördern die Mehrgenerationenhäuser Freiwilliges Engagement mit Erfolg: In den bundesweit 450 Häusern engagieren sich rund 15.000 Freiwillige!

Da das freiwillige Engagement die fachlichen und sozialen Kompetenzen der Engagierten stärkt und auch neue Kontakte und Netzwerke bringt, ist es manchmal der erste Schritt auf dem Weg in eine Ausbildungs- oder Arbeitsstelle. Dafür stehen auch die Praxisbeispiele im aktuellen Newsletter: Das Mehrgenerationenhaus Merseburg begleitet seine Bundesfreiwilligendienstleistenden mit spannenden Beratungs- und Qualifizierungsangeboten und in Frankfurt am Main ist eine erfolgreiche Kooperation zwischen Mehrgenerationenhaus und Wirtschaft entstanden.

So eröffnen sich Chancen für alle Beteiligten: Für Unternehmen oder auch Stiftungen sind Kooperationen mit Mehrgenerationenhäusern eine gute Möglichkeit, ihre Aktivitäten in den Bereichen Corporate Social Responsibility oder Corporate Volunteering voranzutreiben. In den Mehrgenerationenhäusern entstehen neue Beratungs- und Unterstützungsangebote und die Freiwilligen profitieren durch neue Qualifikationen und Kontakte. So wird  – ganz nach Aristoteles – die Basis für weitere Schritte geschaffen, zu mehr Freiwilligem Engagement, zu mehr Verantwortung und zu mehr Teilhabe.

Ihre

Dr. Kristina Schröder

Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend