Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Qualität von Kooperationen

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

mit Spaten, Schubkarren, ein wenig Erde und viel Fleiß haben rund 20 freiwillig engagierte Bürgerinnen und Bürger auf Initiative des Mehrgenerationenhauses im nordrhein-westfälischen Rüthen ein kleines Paradies geschaffen.

Beeindruckende Bilanz

Wichtige Ziele gemeinsam verfolgen: Dies ist ein Grundgedanke, der das Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II prägt. Im Sinne dieser Ausrichtung agieren die Häuser im Schulterschluss mit vielen Kooperationspartnern. Aktuelle Daten der wissenschaftlichen Begleitung belegen auch die Qualität dieser Zusammenarbeit.

Engagementpotanziale gemeinsam nutzen

Bingo-Nachmittage für den guten Zweck, eine Kreativwerkstatt für Jung und Alt oder Stadtteilspaziergänge auf Russisch und Deutsch: In Zusammenarbeit von Kommune, örtlicher Freiwilligenagentur sowie mehr als 30 Vereinen und Initiativen leistet das Mehrgenerationenhaus Halle (Saale) einen wichtigen Beitrag zur Vernetzung in der soziokulturellen Quartiersarbeit im Stadtteil Halle-Neustadt.

Ein Gewinn für alle

Zukunft gelingt am besten gemeinsam – und das über alle Altersgrenzen hinweg. Das beweist die Zusammenarbeit des Rüthener Mehrgenerationenhauses mit dem örtlichen Kinder- und Jugendzentrum „treff". Von der Gestaltung eines „Gartens für jeden" über die gemeinsame Entwicklung einer Jugendzeitung bis hin zu Computerkursen für Seniorinnen und Senioren: Die Kooperation beider Einrichtungen fördert das generationenübergreifende Miteinander und bereichert das Leben in der Stadt.

"Das Mehrgenerationenhaus ist die Seele des Stadtteils"

Dr. Thomas Jung ist seit 2002 Oberbürgermeister der Stadt Fürth. Vernetzungsarbeit im Quartier, die Stärkung des generationenübergreifenden Miteinanders und Kosteneinsparungen für die Kommune: Im Interview erläutert Dr. Jung, was er am Mehrgenerationenhaus Fürth schätzt. Zudem stellt er das Projekt „Familienpaten" genauer vor.

Bundesfamilienministerin besuchte Mehrgenerationenhaus in Fürth

Ein Bild von der Arbeit des Mehrgenerationenhauses in Fürth, wie es im Interview mit dem Oberbürgermeister der Stadt, Dr. Thomas Jung, zu lesen ist, machte sich auch die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig.

"Ein offener Ort für alle"

Seit mehr als zehn Jahren kooperiert die Bürgerstiftung Braunschweig mit dem örtlichen Mehrgenerationenhaus. Monika Döhrmann, Geschäftsführerin des Mehrgenerationenhauses, und Susanne Hauswaldt, Projektkoordinatorin bei der Bürgerstiftung, sprechen im Interview über die Beweggründe ihrer Zusammenarbeit und das Ziel, Brücken zwischen Generationen und sozialen Milieus zu bauen.