Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Einblicke in noch mehr gute Praxis

Einblicke in noch mehr gute Praxis

Einblicke in noch mehr gute Praxis
MGH Freiberg – Begleitung und Qualifikation für Betreuungskräfte

Seit mittlerweile sechs Jahren koordiniert Birgitt Pasternak, die Koordinatorin vom „Bunten Haus“ in Freiberg, ehrenamtliche Betreuungskräfte für Pflegebedürftige. Um die Engagierten optimal zu begleiten, finden alle sechs bis acht Wochen gemeinsame Gesprächskreise zu einem Thema im MGH statt, bei denen auch Zeit für Erfahrungsaustausch eingeplant ist. Zusätzlich hat die Erfahrung in Freiberg gezeigt, dass gezielte Qualifikationsmaßnahmen den ehrenamtlichen Betreuungskräften Sicherheit geben und so ein langfristiges Engagement ermöglichen: Die Wirkung sieht man daran, dass einige der Engagierten schon seit sechs Jahren dabei sind.

MGH Bürgerzentrum Aschenberg in Fulda – Gemeinsamer Workshop zum Thema Resilienz
Mit viel Zeit und Muße befassten sich vor zwei Jahren die haupt- und ehrenamtlichen Aktiven des Fuldaer Mehrgenerationenhauses mit der Frage, wie Menschen Schicksalsschläge bewältigen können und warum manche Menschen resilient sind und andere nicht. Dazu haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshop-Wochenendes auch Techniken der Selbstsorge gelernt: Wenn man das eigene Befinden in Form eines Wetterberichts vorträgt oder den eigenen Energiequellen auf den Grund geht, lernt man die eigenen Grenzen kennen und die eigenen Ressourcen zu mobilisieren. Margarete Klär, die Koordinatorin des MGH Fulda, ist davon überzeugt, dass sich diese Investition gelohnt hat, da alle Teilnehmenden ihre Energiefässer nun nachhaltig auffüllen und sich damit vor Überforderung schützen können.

MGH Mütterzentrum Braunschweig – Achtsamkeit in den Alltag integrieren

„Eigentlich“, so erzählt die Geschäftsführerin des Mehrgenerationenhauses, Monika Döhrmann, „ist das, was wir hier machen eine Selbstverständlichkeit: Es geht nur darum, jeden Menschen mit Respekt und Achtung wahrzunehmen, denn jede und jeder hat etwas, das sie oder er besonders gut kann.“ Diese Haltung wird von allen haupt- und ehrenamtlich Engagierten aktiv gelebt, sodass man auch in schwierigen Situationen ein positives Moment erlebt. Für Monika Döhrmann gehört zu diesem achtsamen Miteinander auch, dass man bestimmte Rituale der Wertschätzung – eine individuelle Geburtstagskarte, ein kleines Geschenk zu Weihnachten, gemeinsame Feiern oder ein ganz persönliches Dankeschön – etabliert.