Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Einblicke in noch mehr gute Praxis

MGH Grimma (Sachsen): Willkommen und integriert

Im Mehrgenerationenhaus in Grimma sind die ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des niedrigschwelligen Deutschkurses nun selbst die Lehrenden: Zweimal in der Woche unterrichten sie in der „Deutschstunde" neu nach Grimma gekommene Menschen, dolmetschen und begleiten Flüchtlinge bei den ersten amtlichen Schritten oder Arztbesuchen. Asylbewerberinnen und –bewerber sind damit selbst zum unverzichtbaren Teil der Freiwillig Engagierten in Grimma geworden.

MGH Troisdorf (Nordrhein-Westfalen): Vom Basar zum Zirkus

Die Kinder aus dem Mehrgenerationenhaus in Troisdorf hatten eine besonders schöne Idee, um ihren Altersgenossinnen und –genossen aus den umliegenden Flüchtlingsheimen eine Freude zu machen: Sie investierten ihre Einnahmen vom Basar, um drei Tage lang gemeinsam einen Zirkus-Workshop zu veranstalten. Am 10. April war es dann soweit: Die große gemeinsame Zirkusvorstellung mitten in der Stadt war ein riesiger Erfolg!

MGH Halle (Sachsen-Anhalt): Nachfragen und Erzählen

Im Erzählcafé des Mehrgenerationenhauses Halle-Neustadt treffen sich Hallenserinnen und Hallenser mit Mitgliedern des Islamischen Kulturcenters und mit Flüchtlingen, die im Quartier leben. Hier können sämtliche Fragen gestellt werden, die sich im Kontakt mit neuen Kulturen stellen: Alle erzählen von ihrer eigenen Kultur und tragen so zum Verständnis des „Fremden" bei. Gegenseitiges Interesse und ein offener Dialog sind die Basis für eine wirksame Willkommenskultur.