Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Was ist ein Mehr-Generationen-Haus?

Herzlich willkommen auf der Internet-Seite der Mehr-Generationen-Häuser.
Auf dieser Seite erklären wir Ihnen, was Mehr-Generationen-Häuser sind.

Mehr-Generationen-Häuser sind Treff-Punkte für Menschen in jedem Alter.
Zum Beispiel Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, ältere Erwachsene, alte Menschen.
Man sagt auch: für Menschen aus verschiedenen Generationen.

Eine Generation ist eine Gruppe von Menschen.
Die Menschen in der Gruppe sind alle ungefähr gleich alt.
Zum Beispiel:

Die Generation der Groß-Eltern.
Zu dieser Generation gehören die Groß-Eltern.
Und alle Menschen, die ungefähr so alt sind wie die Groß-Eltern.

Die Generation der Eltern.
Zu dieser Generation gehören die Eltern.
Und Menschen, die ungefähr genau so alt sind wie die Eltern.

Dann gibt es noch die Generation der Kinder.
Und die Generation der Enkel-Kinder.

Und so geht das immer weiter.

Ein Mehr-Generationen-Haus ist kein Wohn-Haus.
Im Mehr-Generationen-Haus können sich Menschen treffen.
Ganz egal, wie alt sie sind.
Oder aus welchem Land sie kommen.

Dort können sie etwas zusammen unternehmen.
Zum Beispiel:

  • etwas spielen
  • gemeinsam kochen
  • Musik machen
  • Theater spielen
  • und viele andere Sachen


Die Menschen können sich auch gegenseitig helfen.
Jüngere Menschen können älteren Menschen helfen.
Sie können ihnen zum Beispiel zeigen, wie sie den Computer benutzen können.
Oder wie ein Handy funktioniert.

Ältere Menschen können jüngeren Menschen helfen.
Sie können ihnen zum Beispiel von früher erzählen.
Oder ihnen vorlesen.
Oder ihnen zeigen, wie man Kuchen backt.

Menschen aus verschiedenen Generationen und Ländern können viel voneinander lernen.
Das ist gut für die Gesellschaft.
Das macht die Gesellschaft stark.
Die Menschen in der Gesellschaft verstehen sich besser.
Und kommen gut miteinander aus.

Der Mittel-Punkt von jedem Mehr-Generationen-Haus ist ein „Offener Treff".
Zum Beispiel ein Café.
Der Treff heißt „Offener Treff", weil er für jeden offen ist.
Das bedeutet: Dort kann jeder hingehen.

Die meisten Besucherinnen und Besucher gehen zuerst einmal zum Offenen Treff.
Dort lernen sie andere Menschen kennen.
Sie unterhalten sich.
Und überlegen, was sie zusammen machen können.

Im Mehr-Generationen-Haus gibt es aber noch andere Angebote.
Zum Beispiel:

  • Kinder-Betreuung
  • Hilfe bei den Haus-Aufgaben
  • Beratung zu verschiedenen Themen
  • Kurse zu verschiedenen Themen
  • Hilfe für Menschen mit Demenz-Erkrankungen.
  • Und für die Angehörigen, die sich um sie kümmern.

Menschen mit Demenz-Erkrankungen vergessen viele Sachen.
Zum Beispiel, dass sie etwas essen müssen.
Sie brauchen oft Hilfe von anderen.
Es muss dann jemand da sein, der auf sie aufpasst.

Mehr-Generationen-Häuser sind besonders gut für Familien.
Zum Beispiel, wenn beide Eltern arbeiten.
Im Mehr-Generationen-Haus ist immer jemand da.
Und kann sich zum Beispiel um die Kinder kümmern.
Oder um Angehörige, die Pflege brauchen.
Zum Beispiel, weil sie krank oder sehr alt sind.

Wer freiwillig etwas tun möchte, ist in den Mehr-Generationen-Häusern an der richtigen Stelle.
Hier gibt es viele Möglichkeiten, anderen zu helfen. 

Sie können sich auch selbst ein Hilfe-Angebot überlegen.
Und diese Hilfe dann im Mehr-Generationen-Haus anbieten. 

Die Freiwilligen bekommen Beratung und Unterstützung für ihre Aufgabe.
Sie können zum Beispiel verschiedene Kurse machen.
Und so etwas für ihre freiwillige Arbeit lernen.
Freiwillige Arbeit hilft arbeitslosen Menschen, wieder einen Beruf zu finden.
Und Menschen aus anderen Ländern, noch besser dazu zu gehören.

In ganz Deutschland gibt es rund 550 Mehr-Generationen-Häuser.

Wie funktioniert die Internet-Seite?